"VW - The Dark Side"

Nettes Video, aber die Kritik darunter ist etwas flach. Die ersten beiden Punkte beinhalten das selbe Argument, die Lobbyarbeit. Natürlich versucht ein Unternehmen seine eigenen Interessen zu vertreten, um die eigene Entwicklung sicherzustellen.
Für den dritten Punkt, dass nur 6% Energiesparende Autos verkauft werden, kann VW auch nichts, sondern die Kunden, die wollen anscheinend keine CO2 armen Autos...

Sry, für den Beitrag, bin eben aufgestanden ^^

Ich habe nichts gegen Umweltfreundlich Autos, Energiegewinnung... Nur sollte nicht nur auf die bösen Firmen geschaut werden, sondern auch auf den Verbraucher. Die Nachfrage reguliert das Angebot....
stf.steinY schrieb"VW - The Dark Side"

Nettes Video, aber die Kritik darunter ist etwas flach. Die ersten beiden Punkte beinhalten das selbe Argument, die Lobbyarbeit. Natürlich versucht ein Unternehmen seine eigenen Interessen zu vertreten, um die eigene Entwicklung sicherzustellen.
Für den dritten Punkt, dass nur 6% Energiesparende Autos verkauft werden, kann VW auch nichts, sondern die Kunden, die wollen anscheinend keine CO2 armen Autos...

Sry, für den Beitrag, bin eben aufgestanden ^^

Ich habe nichts gegen Umweltfreundlich Autos, Energiegewinnung... Nur sollte nicht nur auf die bösen Firmen geschaut werden, sondern auch auf den Verbraucher. Die Nachfrage reguliert das Angebot....
Das empfinde ich als ziemlich blauäugig.
Natürlich hat VW das Recht, Lobbyarbeit zu machen, aber doch nicht, den Planeten zu zerstören - ein Tatbestand der nur aufgrund von Lobbyarbeit bisher nicht notwenig bekämpft wird, weil Politiker nur in 4-5 Jahren denken und nicht an kommende Generationen.

Noch naiver wird es, wenn du behauptest, dass die Nachfrage das Angebot reguliere - das ist ein Irrglaube, den FDP und anderer Wirtschaftspöbel verbeiten, wohlwissend, dass es natürlich genau andersherum ist.
Die Nachfrage nach einem praktischen, günstigen, flexiblen Elektroauto dürfte hierzulande riesig sein, dennoch befriedigt kein Autobauer dieses Angebot, weil er ohne mehr Kohle verdienen kann. Selbiges gilt für fast alle Produkte, unterstützt durch gezielte Desinformationskampagnen, die von der Politik gedeckt werden.

Nachfrage bestimmt nur dann das Angebot, wenn der Verbraucher mündig ist und überhaupt ein Angebot hat, aus dem er wählen kann. Wenn die Hersteller ihm dieses vorenthalten bzw. das Angebot so unattraktiv gestaltet wird, dass der Verbraucher auf ein anderes Angebot hingeleitet wird, dann kann keine Rede von der Macht des Verbrauchers sein. Bis heute wird kein Elektroauto in Deutschland gebaut, da kann man dann "energiesparende Autos" definieren, wie man will und entsprechend runterrechnen, um damit zu behaupten, dass niemand die will. Ist ein Cayenne Diesel "energiesparend"? Oder ein Hybrid? Oder ein Polo? Oder ein Ampere? Oder ein Tretauto?


Edit für ein Beispiel: Vor ein paar Jahren noch verkaufte kein Autobauer Kleinwagen unter 10.000 Euro, Autos wurden immer größer, und die Manager behaupteten stets, dass die Kunden das so wollen und sie nur die Nachfrage befriedigten.
Kurze Zeit später traten dann doch billigere Alternativen auf, die, obwohl sie teilweise niedergeschrieben wurden, große Erfolge wurden (Dacia; Fiat Nuova Panda; die praktisch baugleichen Peugeot 107, Toyota Aygo und Citroen C1). VW hingegen hat den Lupo wieder eingestellt: Kleinwagen werfen kaum Gewinn ab, so ein Phaeton hingegen schon)
deviant schrieb Die Nachfrage nach einem praktischen, günstigen, flexiblen Elektroauto dürfte hierzulande riesig sein, dennoch befriedigt kein Autobauer dieses Angebot, weil er ohne mehr Kohle verdienen kann

Was will ich mit einem Auto, das kaum 120km schafft und zum tanken 8 Stunden an ner Steckdose hängen muss. Merkst, weshalb es mit der Nachfrage hapert? Was die Leistung angeht, halten sie schon durchaus mit (Habe auf der AMI eine Tesla probefahren dürfen). Was aber für mich halt fehlt ist der entsprechenden Klang.
Hehe. Genau das meine ich ja: Es gibt das Angebot hier nicht.

Wusstest du, dass China seinen Taxibetrieb städteweise bereits komplett mit reinen Elektroautos bestreitet und das in den nächsten paar Jahren landesweit einführen will?
Die Autos machen 300-400km, werden in der Mittagspause aufgeladen und fahren dann weiter.
Merkst, wie du fehlgeleitet wirst von Autoherstellern, die wollen, dass du weiter konventionelle Autos kaufst?
Dabei handelt sich jedoch um ausschliesslich chinesische Hersteller. Von daher geb ich auf solche Erfahrungen nichts. Das solltest auch du nich, wenn du so ein überumweltbewusster Mensch bist. Ich glaube nicht, dass die gebrauchten Akkus entsprechend entsorgt werden. Zu dem siehts in Sachen Sicherheit und Komfort in chinesischen Autos eher mau aus.

Zu dem glaube ich nicht, dass die tägliche Schnellladung der Akkus auf Dauer gut geht.


BTW: Jetzt sind es die Autohersteller die schlimmen Finger, in 30 Jahren sind es die Akkuhersteller.
Gott schütze und vor Sturm und Wind
und Autos, die aus China sind...

löl
Warum eigene Urteile bilden, wenn die Vorurteile doch so schön sind...


Hersteller BYD arbeitet inzwischen mit Mercedes und mit VW zusammen, weil beide an das Know-how wollen, haben Joint-Ventures begründet; das genannte Elektroauto soll noch dieses Jahr auf den amerikanischen Markt kommen. Die MidAmerican Energy Holding (Tochterfirma von Warren Buffetts Berkshire Hathaway) ist mit 10% eingestiegen, um teilzuhaben. Gerade hat Rotterdam einen Vertrag mit dem Hersteller abgeschlossen, ebenso hat Los Angeles zunächst einmal 10+20 der Fahrzeuge gekauft, hinzu kommen 5 Busse des Herstellers.

Aber naja, die sind ja auch alle doof und scheissen auf die Fahrgäste...^^


Ich habe auch nicht behauptet, dass chinesische Elektrofahrzeuge die Lösung aller Probleme sind, sondern, dass es offenbar unter deutschen Herstellern bisher kein Interesse gab, entsprechende Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Aber OK, an deiner Stelle würde ich die Diskussion wohl auch in eine ganz andere Richtung lenken wollen...die Invektive in der zweiten Zeile überlese ich einfach mal; du weisst es eben nicht besser...
Yeah - is überumweltbewusst ein Schimpfwort ja? 😃
Du kannst aber die Situation in kommunistischen Diktaturen -- in denen Du Dich ja nach Deinem Avatar-Bild zu urteilen, gut auskennen solltest -- nicht mit denen in demokratischen oder -- um Deinen Geschmack zu treffen -- FDP-kapitalistischen Staaten vergleichen.

Die komm. Diktaturen betreiben Raubbau an der Natur und an den Menschen, für die zählt sonst nichts.

Abgesehen davon wird die elektr. Energie in China mit Sicherheit zu einem wesentlich geringeren Prozentsatz aus "erneuerbaren" Energiequellen gewonnen, was nur zu einer Umlagerung des Schadstoffaustoßes führt.

Solange man also noch aus Gas und Kohle elektr. Energie gewinnt, ist es meiner Meinung nach nicht vorteilhaft, auf Elektroautos umzusteigen, da durch die Übertragungsleitung ein Wirkungsgradverlust eintritt, der größer sein dürfte, als das direkte Verfeuern des Kraftstoffs ins entsprechend effizienten Verbrennungsmotoren.
Von daher ist die Forschung in diese Richtung durchaus sinnvoll, evtl. entsprechend mit einer elektrischen Hilfseinheit -- also hybriden.
Ich finde die Kritik von Greenpeace durchaus berechtigt. Aber die art und weise finde ich nicht so prickelnd. Warum gehen die nicht nach wolfsburg, bitten um einen Pressesprecher, lassen ihre Kritik da und machen eine ernsthafte Website mit den Kritikpunkten? Diese Website kann ich einfach nicht ernst nehmen. Um was geht es denen? Um Lacher?

Den TV-Spot aufgreifen um seine Kritik schmackhafter zu machen ist imho unseriös. Und ich bin mir nicht sicher ob sie auf diese weise auch in Wolfsburg ankommt und dort ernst genommen wird. Der Konzern ist vielleicht groß und macht manchmal dinge, die sich nicht gehören - aber VW kann sehr Kulant und Nett sein. (ich kenne viele Leute die Dort arbeiten.)

Und btw: Warum meckert man nicht auch bei Opel, Toyota, Citroen und Mercedes?
Schneewambo schriebDu kannst aber die Situation in kommunistischen Diktaturen -- in denen Du Dich ja nach Deinem Avatar-Bild zu urteilen, gut auskennen solltest -- nicht mit denen in demokratischen oder -- um Deinen Geschmack zu treffen -- FDP-kapitalistischen Staaten vergleichen.

Die komm. Diktaturen betreiben Raubbau an der Natur und an den Menschen, für die zählt sonst nichts.

Abgesehen davon wird die elektr. Energie in China mit Sicherheit zu einem wesentlich geringeren Prozentsatz aus "erneuerbaren" Energiequellen gewonnen, was nur zu einer Umlagerung des Schadstoffaustoßes führt.

Solange man also noch aus Gas und Kohle elektr. Energie gewinnt, ist es meiner Meinung nach nicht vorteilhaft, auf Elektroautos umzusteigen, da durch die Übertragungsleitung ein Wirkungsgradverlust eintritt, der größer sein dürfte, als das direkte Verfeuern des Kraftstoffs ins entsprechend effizienten Verbrennungsmotoren.
Von daher ist die Forschung in diese Richtung durchaus sinnvoll, evtl. entsprechend mit einer elektrischen Hilfseinheit -- also hybriden.
Du hast ein interessantes Weltbild: Kommunistische Diktaturen (Was genau ist in China kommunistisch?) betreiben Raubbau, demokratische Staaten (was genau ist an der deutschen Parteiendiktatur demokratisch?) sind grüne Engel. Wirklich?! Selten so gelacht. Deutschland exportiert seinen Müll in die dritte Welt, wo er von Kindern auf der Suche nach ein paar Edelmetallen ausgebrannt wird - mit der Folge, dass die Kinder daran krepieren.
Vom Abbau von Bodenschätzen in Afrika für die reichen westlichen Ländern mag ich gar nicht reden, der ist nicht nur eine massive Zerstörung der Umwelt, sondern wird auch gern noch dazu benutzt, Kriege vom Zaun zu brechen.

Weil es sich lohnt, wird der Regenwald abgeholzt, um für ein-zwei Jahre dort Ackerbau zu betreiben, dann zieht man weiter...obwohl, entschuldige, Brasilien ist ja auch eines dieser kommunstischen Musterländle.

Und ohne Chinas Energiepolitik jetzt verteidigen zu wollen, die ebenso rückständig ist, wie die von CDU/FDP, die die Atomenergie jetzt nicht durch Wind und Sonne, sondern aussschliesslich durch Kohle und Gas ersetzen wollen: Moderne Kohlekraftwerke haben einen Wirkungsgrad von etwa 60% und mehr, Verbrennungsmotoren sind bei etwa 40%...


@Milk: Warum sollten sie das tun? Dann weiss es VW (die wissen eh, wo sie Lobbypolitik machen) und Greenpeace, aber sonst niemand; es kann sich also kein öffentlicher Druck aufbauen (eines der Kernelemente demokratischer Ideologien).
Aber natürlich hast du Recht...es gab auch unter Menschenfressern ein paar, die ganz nett waren, warum also sollte man Kannibalismus anprangern?
Die Spots sind eine virale Kampagne, die sich an einen speziellen Aufhänger gegen den größten Autobauer Europas richtet und ihn für den eigenen Zweck einspannen will. Es geht ja nicht darum, dass VW "vernichtet" werden soll, sondern auf die "gute Seite" gezogen wird - von einer terroristischen Vereinigung wie Greenpeace ist das doch ein recht versöhnlicher Beitrag.

Andererseits hast du einen Fehler gemacht: Wir wollten doch nicht über VW und Greenpeace reden, sondern über China und dass es als ein Entwicklungsland nicht ganz so weit ist, wie Deutschland als Spitzentechnologieland, weshalb chinesische moderne Technik immer schlechter ist, als vorsintflutliche deutsche Technik!
Was Sicherheitstechnik angeht, stehen chinesische Autos immer noch weit hinten an. Bisher habe ich nichts aktuelles gefunden, was das widerlegt. Aber gut, du kennst dich ja bestens mit Autos aus. Wie komme ich dummer Junge nur dazu, meine Meinung zu äußern.
omg, eine politische Diskussion im Linuxforum.

Leute ihr habt beide (oh, inzwischen sind es schon drei Teilnehmer) eure Meinung und versucht den anderen davon zu überzeugen. Soweit so gut. Doch ihr redet nur in Floskeln und Pauschalisierungen und bewegt Euch keinen Millimeter. Auf den anderen eingehen? Ach was, ich hab doch sowieso recht.

Von mir aus könnt ihr weitermachen, aber ich sehe jetzt schon: Dieser Thread führt zu nichts außer bösem Blut, schlechter Laune bei den Beteiligten und großer Belustigung bei den Unbeteiligten. Wenn Ihr noch weitermacht, erreicht ihr bestimmt bald heise Forum Niveau. 😛

Was stand bei meiner ehemaligen Mitbewohnerin an der Tür: "Eine Diskussion setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte".


zum Topic:
Technisch gefällt mir der Film, vor allem die Kostüme sind schön gemacht. Den Greenpeace-Witz verkneife ich mir an dieser Stelle lieber.
Scheinbar hatte Greenpeace keine Erlaubnis für die Star Wars-Kostüme und Requisiten. Lucasfilm hat den Youtube-Kanal sperren lassen. Grund: Urheberrechtsverletzungen.

Genau das meinte ich mit "unseriös" 😉
Ich find es völlig unnötig, dass ein Auto beim Beschleunigen so nen Krach macht. Aber ich sehe Autos auch als reines Transportmittel(wobei ich es vermeide wo es nur geht, ich bevorzuge es, zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren), sehe das also eher emotionslos. Die Verbindung, dass ein stark beschleunigendes Auto auch laut sein muss, ist doch reine Gewohnheit, rein psychologisch. Falls wir irgendwann einmal fähig sein sollten, Energie in Form von Strom sauber zu gewinnen (erneuerbare Energien, Fusionsreaktor, ...), dann werden (hoffentlich) nur noch solche Autos gebaut bzw (besser) bestehende Autos umgebaut (stellt euch mal den Abfallberg vor, wenn sämtliche heutigen Autos verschrottet werden würden und durch neue Elektroautos ersetzt).

Das einzige, was am Krach gut ist ist, dass man sowohl mit den Augen, als auch mit den Ohren ein Auto orten kann. Das trägt zur Sicherheit bei. Aber auch das ist reine Gewohnheit, dann müssen wir halt den Kindern wirklich mal beibringen, dass sie ihre Augen benutzen müssen.
  • [gelöscht]

Zu gunsten von Elektroautos ließe sich sicher die Mehrheit wieder für den Betrieb der Atommeiler sensibilisieren - Die Wirtschaft würde so 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wogegen wäre dann Greenpeace?
Ich mag ja den Tesla, aber nen Auto so losflitzen zu sehen ohne den passenden Sound verstört sogar mich als Fußgänger und Low-PS-Auto-Fan.
Meiner Güte. Dann nehm nen Leopard 2-Soundtrack auf und lass ihn über die Stereoanlage spielen…
Das einzige, was am Krach gut ist ist, dass man sowohl mit den Augen, als auch mit den Ohren ein Auto orten kann.
Ein paar Geräusche macht der Tesla durchaus – Reifen erzeugen immer Geräusche. In einer Umgebung, die nur aus Elektrofahrzeugen besteht, hat man auch keine Probleme. Schwierig wird höchstens die Übergangszeit, wo die ganzen 170dB-Mopeds alles übertönen…