Wie ist das eigentlich beim Kompilieren? Ich kompiliere häufig Programme selbst, habe die Dateien dann aber auf der normalen HDD! Wird die SSD dabei trotzdem noch mit Schreibzyklen belastet?

EDIT:
Gibt es (Linux-) Tools mit denen man auf Schreib- und Lesezugriffe der HDD bzw. SSD prüfen kann?
Warum sollte sie? Die Frage ist allerdings: Wo liegen die Baupfade - bei arch meist im Paketdir, wenn ich das richtig im Hinterkopf habe. Also sollte nichts passieren. Und noch mal: Ich würde mir wegen der Schreibzugriffe nicht wirklich große Gedanken machen.
agaida schriebWo liegen die Baupfade - bei arch meist im Paketdir, wenn ich das richtig im Hinterkopf habe.
Ich kompiliere Programme die nichts mit Arch zu tun haben, die Baupfade sind alle auf der normalen HDD! Das dürfte die SSD ja wohl nicht schreibend belasten!?
agaida schriebAlso sollte nichts passieren.
Paketdir ist doch in /var oder? Das Verzeichnis liegt auf meiner SSD! Es sei denn, er benutzt /tmp ... das ist tmpfs!
agaida schriebUnd noch mal: Ich würde mir wegen der Schreibzugriffe nicht wirklich große Gedanken machen.
Ich möchte natürlich möglichst lange was von der SSD haben, daher mache ich mir immer wieder Gendaken! Aber bei den Gegenmaßnahmen die die Hersteller schon getroffen haben und man selbst ja auch noch ... !?
Die Hersteller, z.B. OCZ sind eigentlich ganz helle Köpfchen. Wenn ich mir die Gewährleistung von denen anschaue (hab ich sehr ausgiebig) dann würde ich mir keinerlei Gedanken mehr machen. Es mag sein, dass ich zu Computern ein anderes Verhältnis habe als viele andere Leute. Für mich ist das Zeug Verbrauchsmaterial. Und als solches benutze ich das auch.

Grade bei so schnellebigen und in Entwicklung begriffenen Sachen wie SSDs kommt das zum Tragen. Früher™ musste man das Zeug hätscheln und tätschel, das ist heute nicht mehr so. Ich muss als Konsument immer die Abwägung treffen zwischen für mich sinnvoll oder nicht. Wenn Du Deine Platte als nur als Startbeschleuniger brauchst, dann könnten Dir die ergriffenen Maßnahmen schon helfen, ansonsten eher nicht. Nach ca. 3 Jahren ist eine SSD moralisch total verschlissen, kein Mensch weiss wie lange die Teile wirklich durchhalten. Wenn man Pech hat, länger als die vom Hersteller garantierte Zeit.

Sollte also so ein Teil innerhalb der Gewährleistung die Grätsche machen, dann bekommt man es ersetzt. Das wäre gut, weil dann der Zyklus neu beginnt. Bei meiner Vertex II sieht das dann so aus:
OCZ Vertex 2 SSDs are available in 40GB to 480GB and come backed by a 3-year warranty and 2 million hour MTBF for ultimate peace of mind.
Bei den im nächsten Monat gekauften Vertex 4 sieht die Sache schon anders aus:
Service & Support : 5-Year Warranty, Toll-Free Tech Support, 24 Hour Forum Support
Das bedeutet für mich: Eine Generation übersprungen, die avisierte Generation hält länger als ein Rechner bei mir jemals alt werden wird, so - who cares?
6 Monate später
Ich habe einen fstrim per täglichen cron job am laufen
#!/bin/sh

/sbin/fstrim /
und frage mich ob man irgendwie kontrollieren kann ob dieser auch durchgeführt wurde?
Schau in die logs...
Oder ergänze dein Skript um eine Zeile á la
echo 'date' >> ~/testfile
. So teste ich das Durchlaufen meiner Skripte, wenn die Aufgabe des Skripts selbst nicht offensichtlich erkennbar ist und das Ergebnis evtl. nicht in den Logs auftaucht (oder ich zu faul bin, die logs durchzusehen).
Muss der Service eigentlich noch Aktiviert werden?
systemctl enable cronie  # aktiviert den Service lediglich
Ich bin jetzt davon ausgegangen da sich dort schon gewisse scripte befanden das der service schon aktiv ist.