piet schrieb
gengar schriebpiet schriebDurch Verschlüsselung wirst du kaum das BKA austricksen können. Die wissen, was sie wie tun müssen.
Es würde mich interessieren woher du die Gewissheit nimmst, dass das BKA nicht genauso an einer Verschlüsselung zu knabbern hätte, wie alle anderen auch?
Natürlich knabbern die an der Verschlüsselung, aber die Nutzung wird auch einen gewissen Komfort bieten, sprich es wird nicht bei jedem Dateizugriff ein Passwort verlangt, sondern dass System mit crypt-Passwort gemountet (wie auch immer, ob beim Booten [mit Stick] oder später). Dann hat man als user also Zugriff auf die Partition, und mehr wollen die Jungs doch gar nicht, sie wollen dir ein Programm unterschieben das Zugriff auf die Daten hat. Das Programm bekommen sie Recht einfach auf deinen Rechner, jedes Betriebssystem (auch Linux) hat Löcher, die werden sie ermitteln, da siitzen keine Aushilfen sondern Experten. Dieser Problematik kann wohl nur durch Weglassen des Internetzugangs Herr werden.
Ich möchte hier niemandem von der Verschlüsselung fernhalten, aber als Lösung gegen unsern Wolfgang sehe ich nicht wirklich.
gengar schrieblundi schriebJeder, der was von Computern versteht sagt: verschlüsselt den Rechner.
Dem würde ich allerdings auch nicht zustimmen wollen, also in dieser sehr unspezifischen Form (
jeder der was davon versteht). Ich meine auch ein wenig was von Computern zu verstehen und es gibt Anwendungsfälle, bei denen eine Verschlüsselung vielleicht ungünstig sein kann. So meine ich, und bitte ggf. um Berichtigung, dass eine Entschlüsselung seine Zeit dauert, je nachdem wie gut sie implementiert ist. Bei zeitkritischen Anwendungen, z.B. Multimedia, macht sich das u.U. bemerkbar. Ganz ehrlich, solche Allgemeinplätze wie
Verschlüsselung ist in jedem Fall gut sind grundsätzlich zu hinterfragen (und meiner Meinung nach auch meistens falsch 😉)!
*unterschreib*
GerBra schriebVerschlüsselung ist IMHO dann sinnvoll, wenn Daten vor physikalischem Zugriff auf Rechner/Platten geschützt werden sollen: physikalischer Zugang zu einem PC heißt automatisch root/Administrator-Zugriff. Dagegen schützt die Verschlüsselung.
Also für mich ist physikalischer Zugang, dass ich vor dem Rechner bin und die Festplatte ausbauen o.ä. kann, remote-Zugang (ob root oder nicht) ist was anderes. (Hier könnte Verschlüsselung etwas Zeit herausholen, Entschlüsselung ist hier aber auch nur eine Frage der Zeit!)
cu
Zum Thema: Die Jungs kommen mit nem Stick und das BKA hat Profis
Der Aufwand dir das unterzuscheiben ist unverhältnissmäßig groß (welchen prozentualen Anteil hat Arch am OS Markt ? Da gibts nicht so Massenexploits wie für WIndows XP) und ich vermute, der Anteil an Experten beom BKA ist SEHR gering. Know How sehe ich viel eher beim BND aber gut, darüber wollte ich nicht reden. Direkte Beweise dafür habe ich natülich auch nicht. Allerdings hat das mit ner option im Installer auch nicht so viel zu tun.
Zum Thema:
Allgemeinplätze wie
Verschlüsselung ist in jedem Fall gut sind grundsätzlich zu hinterfragen (und meiner Meinung nach auch meistens falsch 😉)!
OK, da hast du recht. Aber ich denke (ohne Beweise) die Fälle in denen verschlüssellung sich negativ auswirkt sind geringer als die Fälle, in denen Sie positiv ist bzw. "halt da". Das kann natürlich jeder anders sehen.
Ich habe jetzt erkannt, daß es ums lernen geht und Arch mehr für Leute ist, die genau wissen wollen wie es funktioniert.
Ich stelle gerade fest, daß ich eigentlich nur ne verschlüsselte Platte will und mir das "Wie" egal ist. Ich möchte ja eigentlich nur mit dem System arbeiten und nicht basteln, aber halt auch kein üerladenes, langsames System. Vielleicht bin ich doch eher der Debian Typ. Hmmm.
/edit zum Glück ist ja beides kostenlos, ich glaub ich muss mal beides testen ...