Alles klar, die Partition /dev/sda1 (/boot) ist nicht eingebunden. In der fstab ist
diese zwar eingetragen, auch der Grub startet den Kernel von dieser Partition.
Nach der Install von CD war das der 2.6.22. Der ist auch immer noch dort vorhanden,
was du ja dauernd merkst.
Beim System-Update und hier bei den händischen Versuchen den Kernel 2.6.23 zu
installieren war sda1 aber nicht mehr eingebunden. Der neue Kernel ging dann jedesmal
lediglich ins
Verzeichniss /boot, aber auf sda3
Bei der fstab ist die Reihenfolge der Mountpoints wichtig:
du kannst nicht versuchen /boot zu mounten, wenn die Wurzel(/) noch nicht gemountet
ist. Stelle die mal so um:
/dev/sda3 / ext3 noatime 0 1
/dev/sda1 /boot ext3 noauto,noatime 0 2
/dev/sda2 none swap sw 0 0
/dev/sda3 /home ext3 exec,rw,user,noatime 0 0
Noch nicht rebooten.
Damit du aktuell den passenden Kernel kriegst:
cp /boot/grub/menu.lst /root/
mount /dev/sda1 /boot
pacman -U /var/cache/pacman/pkg/kernel26-2.6.23.9-1-i686.pkg.tar.gz
Bitte jetzt auch nochmal die /boot/grub/menu.lst überprüfen, ob die genauso aufgebaut
ist wie die, die wir nach /root/menu.lst gesichert haben.
In der von dir geposteten hattest du:
kernel /vmlinuz26 root=/dev/hda3 ro
Normalerweise sollte da /dev/
sda3 stehen.
Wenn die aktuelle /boot/grub/menu.lst vollkommen unterscheidlich zur gesicherten ist,
dann die aktuelle anpassen.
Jetzt sollte der Reboot mit dem 2.6.23 erfolgen.
Nach dem Boot sollte mount alle Partitionen:
/
/boot
/home
anzeigen. Wenn ws schief geht, müssen wir halt nochmal von CD booten und reparieren.
Ist aber jetzt nur noch "ein Katzensprung" 😉