Ich fasse die Posts mal zusammen:
1. Zu dem (zum Schluß doch noch erfolgreichen Update):
Ich fragte nach dem RAM und der Anzahl der Pakete, da es einen sehr vagen
Hinweis geben könnte das pacman bei vielen Paketen und "geringem" Arbeitsspeicher
ein Problem haben könnte. Bin mir da aber (auch nach deinen Angaben) nicht sicher.
Ist halt momentan nicht nachvollziehbar:
a) Hat pacman die weiteren Downlaods abgebrochen weil eine Datei nicht down-
loadbar war (normalerweise wird die dann übersprungen).
b) Oder hat pacman selbst den Download beendet, da er afgrund eines internen
Fehlers einfach keine Daten mehr angenommen hat (wobei das irgendwie
unwahrscheinlich ist, da der Download mit dem Tool wget gemacht wird.
Ich versuche da noch ein bißchen dranzubleiben. Und: Nein, normalerweise ist
das Aktualisieren nicht ein solcher Akt 😉 An deiner Stelle würde ich aber eher
in kürzeren Abständen ein Systemupdate machen. Aus der Anzahl der Pakete
schließe ich das dein letztes Update eine Zeitlang her ist. bei kürzeren Intervallen
ist auch der Aufwand durch neue Programme, Umstellungen nicht so massiv.
2. pacman-optimize
pacman hat im aktuellen Release eine fehlende Abhängigkeit auf ein Tool, was zum
Optimize benötigt wird. Das wird im 3.1er release behoben.
Momentan mußt du lediglich das Paket diffutils installieren, dann funktioniert auch
das optimize wieder.
3. Da gab es die letzten Tage im Forum auch einen Beitrag zu. Jetzt habe ich keine zeit
zum Suchen, evtl. später. Nutzt du KDE aus dem "offiziellen" Zweig oder kdemod?
4. Centrino als Speedstepping-Modul gibt es seit diesem (oder einem der letzten ?)
Kernel-Updates nicht mehr. Siehe den Wiki-beitrag im englischen Wiki:
http://wiki.archlinux.org/index.php/SpeedStep
beim Punkt cpufreq gibt es einen Important-Hinweis.
"PS: langsam denke ich, das Update war einer meiner größten Fehler..."
Nein, eigentlich klappt das mit ArchLinux ganz gut (ich hatte anfangs auch meine
Bedenken). Problematisch wird es IMHO nur, wenn man zu lange wartet und dann
vieles auf einen Rutsch machen muß.
Für kürzere Update-Zyklen sprechen auch:
Man muß sich ggf. nur um 1,2 Probleme, Umstellungen kümmern.
Die Foren-Beiträge sind näher dran am eigenen Problem, man kann nachschauen ob
auch andere das Problem haben.
Wenn man bei Programmen+Kernel zuviele "Zwischen-Updates" überspringt ist die
Wahrscheinlichkeit größer, das ein oder zwei Umstellungen durch die Updates zu
einem großen Problem werden können.
Distributionen wie z.B. Debian, die neue Versionen (und somit Konfig-Änderungen) nach
langen Intervallen (Releases) machen müssen aus eben diesem Grund auch einen
sehr hohen Anteil von Manpower in das (hoffentlich) "nahtlose Funktionieren" nach
dem Update stecken. (Und um eine Lanze für meine alte Distri zu brechen: das hat
bei allen Systemen wo ich mit zu tun hatte bis auf Kleinigkeiten immer gut
funktioniert).