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Hi,
ich hab ne Verständnissfrage zu ABS. Die Doku dazu hab ich gelesen. Allerdings tun sich auf meinem Rechner andere Dinge, als ich erwartet hatte.
Ich hab ja nach einem Aufruf von ABS und /var/abs meinen ABS-Tree. Soweit alles klar. Allerdings hatte ich erwartet, das ich in dem ABS-Tree nur die Packete finde, die auch auf meinem System installiert sind. Dem ist aber nicht so. Es sind viel mehr.
Z.B. habe ich unter x11-drivers sämtliche Video-Treiber für X. Ich hab auf meinem System aber nur den Vesa und den Savage Treiber installiert.
Kann mir das mal einer etwas genauer erklären, was nun im ABS-Tree landet und was nicht?
Ich meine, so wie es jetzt ist, ist es irgendwie nicht sehr sinnvoll. Wenn ich z.B. mein ganzes System mit optimierten Kompilerparametern neu kompilieren wollte, dann geht das ja mit makeworld. Aber makeworld würde dann ja auch einen Haufen Packete neu erzeugen, die ich gar nicht installiert habe.
Grüße
Pierre
ABS lädt einfach alle PKGBUILDs aus dem CVS. Sprich: Das sind alle Pakete aus current, extra und auf Wunsch unstable und community.
Pakete speziell für z.B. Athlon64 zu kompilieren bringt außer viel Arbeit sehr wenig. Da nimmt man am besten gleich Arch64.
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Hmmpf. D.h. makeworld baut ALLE ABS-Packete neu?
Schade eigentlich.
Wenn man also nur Packete neu bauen will, die auch auf dem eigenen System installiert sind, dann bleibt nur der manuelle Weg?
Es ging nicht um einen A64. Sonst hätt ich schon Arch64 😉
In dem Fall isses ein Athlon XP. Ich weiß, die weiteren Optimierungen von i686 zu Athlon-4 sind nicht sehr groß. Allerdings merkt man dennoch leichte Tempovorteile.
Pierre
Es gibt srcpac; habe es allerdings nie getestet. Baue doch nur die Pakete neu, bei denen eine Optimierung überhaupt meßbar ist; das werden wohl nur En- bzw. Decoder sein etc.. Der Großteil der Pakete wird davon nicht profitieren.
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Jo, das werd ich dann auch so machen.
Wär halt schön einfach gewesen. Ein Befehl. Schuß. Und er baut alles neu.
Wenn man dann allerdings wieder beim Installieren aufpassen muss, dann muss man doch wieder jedes einzelne Packet anschauen.
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Ich finde aurbuild noch ganz praktisch. Es sieht z.B. nach, welche installierten Pakete per makepkg erstellt wurden und sucht im AUR nach neueren Versionen. Man kann auch bequem im AUR suchen, usw.
aurbuild -s <irgendwas> <noch was> ...
installiert ein Paket/Pakete
aurbuild -S <irgendwas>
sucht nach einem Paket
aurbuild -su
sucht nach neueren Versionen und installiert nach Rückfrage
aurbuild -V <irgendwas>
stimmt für ein Paket
Ist zwar eigentlich keine Antwort auf Deine Frage, da es Dir ja eher um die Optimierung des Basissystems ging, aber ich finde es sehr praktisch. Wäre schön, wenn so ein Tool zumindest in community wäre.
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Ich hab mir jetzt mal ein paar Sachen zu scrpac durchgelesen. Das sieht eigentlich ganz brauchbar aus. Ich werds mal ausprobieren.
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Kann man mit srcpac auch Dinge installieren, die zwar im AUR, aber nicht in den offiziellen Repositories sind?
Dann würde es mich nämlich auch interessieren...
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srcpac ist, soweit ich das verstehe, nur ein Script. Es macht im Prinzip alles genauso wie pacman, nur das es zusätzlich eine Option -b (für Build) gibt. Damit kann man es veranlassen, vor der Installation, das Packet neu zu bauen. Es benutzt im Hintergrund die normalen Wege. Also abs, makepkg und eben pacman. Somit sollte das AUR-Repo auch kein Problem sein.
Wie gesagt, alles Theorie. Ich habs praktisch noch nicht ausprobiert.
Such mal im englischen Forum. Da gibts einen Thread dazu, wo eigentlich alles drin steht.
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Klingt gut, ich such mal den Thread... Danke