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Hi,
ja der Titel sagt es eigentlich schon.
Ich bin auf der Suche nach einer PCMCIA WLAN-Karte, die nativ von Linux unterstützt wird. Also ohne ndiswrapper.
Was wäre empfehlenswert?
Aktuell habe ich eine Netgear WG511v2. Leider nicht so der Bringer. Der Empfang ist relativ schlecht (verglichen mit verschiedenen USB-Sticks). Außerdem hat der Treiber ein Problem. Das WLAN bleibt nach einiger Zeit einfach hängen. Die Karte zeigt dann zwar noch ne Verbindung an, aber Netzwerkzugriffe sind nicht mehr möglich. Selbst ein deaktivieren der Netzwerkverbindung geht nicht mehr. Dann hilft nur noch ein Neustart. Die Karte macht das übrigens auch unter Windows. Ein Konfigurationsproblem unter Linux ist es also nicht.
Gewünscht ist eine Karte mit 54 MBit. WPA sollte sie können. Ansonsten hab ich keine besonderen Anforderung. Allzu teuer sollte sie nicht sein.
Grüße
Pierre
Am besten eine Karte, für die es OS-Treiber gibt; noch besser, wenn er direkt beim Kernel dabei ist. Auf die schnelle fällt mir z.B.
http://www.tuxhardware.de/category47_67/default.html?osCsid=523b70bbad10de5ca2b72c2deca27556 ein.
PS: Ich habe noch keine dieser Karten probiert; wie man hört soll hier Intel recht gut sein. Ich muß leider ndiswrapper nutzen und kann davon eigentlich nur abraten.
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Ah, die eine hat ja nen RaLink-Chip. Das ist mal nett. Ich hab nen USB-Adapter mit RaLink. Der funktioniert unter Linux sehr gut.
dongiovanni
Ich würde zwar sagen, er funktioniert (nicht sehr gut 😉 ), aber ist denke ich eine gute Wahl!
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Wie darf ich das verstehen?
Bei mir in dem WLAN-Stick funktionierte das mit dem Treiber von der RaLink-Website wirklich gut. Der Treiber im Kernel funktioniert komischerweise gar nicht. Aber der von RaLink ging. Ich war eigentlich recht angetan. Vor allem funktionierte der ganze Plug&Play-Zauber auf Anhieb. D.h. Stick rein, nach 10 Sekunden Verbindung. Stick raus, klar Verbindung weg. Stick wieder rein, geht. Ganz lustig eigentlich.
Wo waren die Probleme damit, das Du sagst, nicht sehr gut?
dongiovanni
Leider funktioniert networkmanager, den ich sehr gernde benutzen würde, nicht mit den Treibern von Ralink (ich nutze WPA). Das Modul aus dem rt2x00 Projekt funktioniert bei mir _noch_ nicht. 😉 Grundsätzlich funktioniert der Chipsatz aber unter Linux zufriedenstellend.
Am besten werden meines Wissens nach Intel Chipsätze unterstützt! (Wobei ich nicht weiß, ob es davon auch PCMCIA Karten gibt...)
Ich hatte halt anfänglich Probleme mit diesen Chipsatz, wobei sich in letzter Zeit einiges getan hat.
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Ach so. Ja stimmt.
Ich hatte den RaLink Stick mit der Config vom RaLink-Treiber betrieben. Auch mit WPA. Das hatte gut funktioniert. Aber Networkmanager kann damit natürlich nichts anfangen. Das ist richtig.
Ich versteh allerdings nicht so wirklich, warum die Kerneltreiber nicht funktionieren. Aber bei denen tat sich einfach nichts. Treiber geladen. LED am Stick leuchtet permanen (statt zu blinken). Keine Verbindung möglich. In den Logs kein Fehler zu finden. Naja, was solls.
dongiovanni
Was definierst du mit Kernel Treibern? Im Kernel sind die nicht integiert bei Arch. Suse und Ubuntu haben meines Wissens nach Pakete des rt2x00 Projekts, die aber noch stark entwickelt werden.
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Ähm ja. Ich hatte den zuletzt mit Ubuntu probiert. Und der wollte nicht.
dongiovanni
Jepp, bei mir auch nicht. Die benutzen nämlich noch dazu eine sehr alte Version. Bei diesen Modulen sollte man immer den neuesten CVS Snapshot nutzen.
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Naja, das waren noch meine ersten neuerlichen Gehversuche nach langer Abstinenz von Linux. Da war ich noch nicht so weit.
Vor langer Zeit hatte ich mal mit Suse und Mandrake gearbeitet. Dann lange nichts. Dann Ubuntu. Und dann bin ich sozusagen 'auf den Arch gekommen' 😃
Unter Arch hab ich auf einmal auch alles verstanden. Schon komisch, wie ein vermeintlich unkomfortables System auf einmal einfach sein kann.
Aber zurück zum Thema:
Was ist eigentlich mit den Atheros 5212 Chipsätzen? Die werden doch auch nativ unterstützt. Ich mein, ohne Ndiswrapper.
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Also um mal Rückmeldung zu geben:
Ich hab mir bei Ebay ne billige WLAN-Karte mit Atheros 5212 Chip gezogen. Das Teil heiß TP-Link TL-WN610G.
Was soll ich sagen. Die Installation verlief ohne Problem. Das Packet madwifi installiert. Modul ath_pci geladen. Und schon kann Knetworkmanager ne Verbindung herstellen. Also besser gehts wohl kaum. Und ganz ohne ndiswrapper.
Die Karte bekommt also von mir das Prädikat 'Sehr empfehlenswert'.
Dasselbe gilt wahrscheinlich für alle Karten mit dem Atheros 5212.
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also ich hatte mir die gekauft :
http://www.tuxhardware.de/category47_67/product431/product_info.html?osCsid=523b70bbad10de5ca2b72c2deca27556
nachdem ich mich einige stunden mit der auseinander gesetzt hatte gings recht gut (mit WPA und allem)
funzt leider nicht "the arch way" weil das ding sich nur wirklich über iwpriv konfigurieren lässt und nicht über rc.conf oder /etc/conf.d/wireless (d.h. iwconfig)
naja der treiber (ist auch im AUR) bringt eine eigenen config datei, die dann beim laden das modules rt61 (macht udev automatisch) ausgeführt wird damit gehts eigentlich sehr gut ... also wenn man weiß wie durchaus empfehlesenwert ;😉 (vllt. schreib ich demnächst mal was ins wiki)
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Ach so, vergessen. Bei mir ebenfalls mit WPA.
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So, nach ein paar Tagen mit der neuen Karte:
Ich bin immer noch begeistert. Ich hatte den Rechner quasi das ganze Wochenende durch laufen. Die WLAN-Verbindung war die ganze Zeit einwandfrei stabil. Keine Abbrüche, nichts.
Außerdem zeigt sich die Karte recht empfangsstark (im Vergleich zu meiner Netgead WG511v2).
Nach dem Booten und einloggen in KDE baut KNetworkManager sofort die Verbindung auf. Auch Plug&Play-Geschichten funktionieren einwandfrei. Im laufenden Betrieb Netzwerkkabel rein. Stellt er sofort um auf LAN. Kabel wieder raus, dann geht er wieder über die Karte. Klappt alles einwandfrei.
Also ich bin begeistert und kann die Karte nur empfehlen.