Bello!
Seit dem Upgrade von qemu-Komponenten von 11.0.2-4 -> 11.1.0-1 wird beim Beenden jeder VM (hier nur qemu-system-x86_64) ein segfault error 15 ausgelöst und ggf. ein coredump geschrieben.
Die jeweiligen VMs laufen selbst problemlos, es passiert immer nur nach Beenden der VM durch qemu - aber die VMs selbst beenden sich auch immer problemlos.
Wobei egal ist, ob die VM per Hand oder per virt-manager gestartet wird. ¹
Es scheint doch etwas mit virt-manager/libvirt¹ zu tun zu haben, siehe den Edit2 unten
Gefunden habe ich aktuell nur eine ähnliche Meldung für CachyOS:
https://discuss.cachyos.org/t/qemu-system-x86-11-1-segfault-regression/34280/1
Scheinbar gibt es kein Problem wenn ein Downgrade erfolgt.
Ich lass erstmal die 11.1.0, der segfault am Ende scheint aktuell keine Probleme zu verursachen.
Frage an Euch: Ist das ebenso bei eueren qemu-VMs seit dem Upgrade?
Feststellbar z.B. jeweils für den heutigen Tag:
journalctl --since today --grep qemu-system-x86
coredumpctl --since today # Es werden nicht für jeden segfault coredump-Abzüge geschrieben.
//Edit: Sieht bei mir z.B. so aus nach dem Starten/Beenden einiger VMs:
qemu.txtAug 16 15:01:46 ws01 systemd-coredump[157949]: Process 155669 (qemu-system-x86) of user 948 terminated abnormally with signal 11/SEGV, processing...
Aug 16 15:01:46 ws01 kernel: qemu-system-x86[155669]: segfault at 55cd8b43bb80 ip 000055cd8b43bb80 sp 00007ffd9fdb35b8 error 15 likely on CPU 10 (core 5, socket 0)
Aug 16 15:01:46 ws01 systemd-coredump[157950]: Process 155669 (qemu-system-x86) of user 948 dumped core.
Aug 16 15:42:26 ws01 kernel: qemu-system-x86[161268]: segfault at 55fee43a8910 ip 000055fee43a8910 sp 00007ffdb57a8718 error 15 likely on CPU 11 (core 6, socket 0)
Aug 16 15:42:26 ws01 systemd-coredump[161435]: Process 161268 (qemu-system-x86) of user 948 terminated abnormally with signal 11/SEGV, processing...
Fehler bei der Vorschaudatei. Möglicherweise wurde sie gelöscht oder die angegebene Datei-ID ist ungültig.
¹ //Edit2: Ich habe doch einen Hinweis zu Kriterien gefunden
Wenn ich den virt-manager benutze:
- starte ich die VM ohne mir die jeweilige Ausgabe("Grafische Konsole") der VM anzuzeigen und beende sie dann per Herunterfahren im virt-manager oder per ssh, dann gibt es keinen segfault. Das funktioniert auch, wenn ich die VM in der virt-manager Übersicht öffne (nicht starte) und dort z.B. mir Details der VM anzeigen lassen(Das I Icon). Starte ich die VM nun kann ich sie per Herunterfahren oder ssh->poweroff ohne segfault runterfahren.
- sobald ich im virt-manager allerdings für die VM auf die "Ausgabe" der VM umschalten, also per Öffnen->Grafische Konsole (Ausgabe der VM, das mit dem Bildschirm-Icon) und so starten lasse, dann erzeugt jede Art des Runterfahrens der VM am Ende den segfault. Das gilt auch für VMs die bereits gestartet sind, ich muß nur auf die grafische Ausgabe umschalten (unerheblich dabei, ob die VM selbst eine grafische Oberfläche oder nur TTY hat).
Hat also ggf. doch etwas mit virt-manager/libvirt zu tun sobald die Ein-/Ausgabe der VM angezeigt wird. Wäre interessant, wenn dieses spezielle Verhalten zum segfault jemand nachvollziehen kann der z.B. VNC oder RDP als Ein-Ausgabe-Client nutzt... //Edit2 Ende