… würde ich kritischer sehen, als Pakete aus PKGBUILDs, die man sich angeschaut hat: Während eine kleine Textdatei schnell gelesen ist, sind in Flatpacks teils viele Sachen aus vielen Quellen zusammengetragen, und man hat keinerlei Einfluss darauf, ob dort alles sauber geprüft wird.
Dakuan Besser wäre, wenn der letzte Bearbeiter die Beendigung ankündigt, und dann an einen ausgesuchten Bewerber übergibt.
Das würde vermutlich dazu führen, dass eine Menge Pakete einfach verschwinden. Soweit ich das überblicke, lief es in der Regel bislang so: Jemand will was aus’m AUR bauen, Paket ist verwaist oder lässt sich nicht mehr bauen, weil veraltet, der jemand übernimmt das Paket und macht es (in erster Linie für sich) wieder lauffähig.
Vielleicht wäre eine rote Warnung, dass ein Paket kürzlich den Maintainer gewechselt hat und man daher genauer als sonst schon hinschauen sollte, eine Option. Gerne auch mit zusätzlichen Infos, ob derjenige neu dabei ist und ob er vorher schon Pakete betreut hat.
Was ich mir im konkreten Fall noch wünschen würde, wäre eine prominent platzierte Übersicht, worauf genau der geneigte User achten sollte. So mit Beispielen und so – gibt bestimmt nicht wenige, die angesichts der Meldungen das erste Mal in die PKGBUILD schauen und dort erstmal verloren sind („Dann sollen sie’s nicht nutzen, wenn sie’s nicht verstehen“ wäre zwar technisch richtig, aber ist hier wohl nicht zielführend, denke ich).
Nachtrag: Vielleicht wäre eine Art „mindestes vier Augen“-Prinzip ein Weg, wobei ein unabhängiger Maintainer von anderen Paketen Änderungen an den Paketen abnicken muss. Es könnte eine Art Pool mit Leuten geben, die’s freiwillig machen würden, und im Bedarfsfall wird einer daraus vom RNG ausgelost und bekommt ’ne kurze Mail. Könnte das ein realistischer Weg sein, oder übersehe ich gerade etwas?