Walter_vdV
Hallo zusammen,
ich muss jetzt zum 2. Mal "arch" installieren, da meine SSD den Geist aufgegeben hat. Wie immer habe ich die neue SSD mit meinem Live-System "partedmagic" zuerst partitioniert und und eine fertige Distribution (diesmal manjaro) auf einer Partition installiert.
Nach der Grundinstallation mit der arch-iso, also an dem Punkt, an dem man lt. Einsteigeranweisung mit chroot arbeitet, müsste ich die chroot-Umgebung auch von meiner manjaro-Installation starten können und wenn man dann als neuer User arbeitet (nicht als root) die Befehle/Installationen mit "sudo <neuer user> ausführt, müsste dann doch auch sichergestellt sein, das Konfigurationen im home-Verzeichnis des neuen User landen? Einen Versuchsballon mit chroot habe ich schon gestartet und nach meinem Verständnis müsste es klappen. Das hätte natürlich riesige Vorteile, die ich jetzt nicht aufzählen möchte.
Eigentlich ist das keine Frage, ich möchte mir mein Vorgehen nur von den Cracks hier im Forum bestätigen lassen, da ich mir nur zu 90% sicher bin.
In diesem Zusammnenhang, ich habe mich schon immer gefragt, wie z.B. in "partedmagic" das Bootreperatur-Tool arbeitet - ist chroot der Schlüssel? Wenn ja dann ist diese Tool nichts anderes als ein simples Bash-Script, das man auch selber schreiben kann?
Danke im Voraus
Gruß Walter
Greg
Du hast mit partedmagic die Partitionen eingerichtet.
Warum machst du das nicht mit dem Arch-Isoimage mit gdisk oder fdisk? Das ist doch wirklich kein Hexenwerk. Eine grafische Unterstützung braucht man da wirklich nicht.
Dann hast du Manjaro installiert um von dort aus eine weitere Arch-Linux Installation durchzuführen? Wahnsinn der Aufwand. aber sicherlich machbar. Allerdings machst du das unnötig kompliziert weil du bei Manjaro kein arch-chroot hast. So mußt du wie „Niemand“ schon schreibt das kompliziertere chroot duchführen. Aber du schreibst das es riesige Vorteile hätte. Welche denn? Ist da was in Manjaro besonderes drin?
Gruß aus DN
Greg
[gelöscht]
Sicher, du kannst jeden Schritt so machen wie du willst, das nennt sich Freestyle.
Wenn du den chroot Befehl mit sudo aufrufst, dann wirst du im chroot root sein.
Darin kannst du user anlegen und sudo installieren. Allerdings funktioniert 'sudo neueruser' nicht, aber 'su - neueruser'.
Versuch von Zeit zu Zeit in das neue System zu booten, richtig und/oder z.B. mit systemd-nspawn.
Egal was die Beiden an deinem Vorgehen auszusetzen haben, du wirst viel lernen.